Hacker-Tools an der Uni
Juli 4, 2007
„Informatiker fürchten Kriminalisierung“ — so die Artikelüberschrift bei Golem.
„Die Gesellschaft für Informatik (GI) macht sich Sorgen um das eigene Fach. Sie fürchtet, mit Einführung des geplanten § 202c StGB würden Informatiker kriminalisiert.
[...]
Der im Gesetzentwurf gewählte Wortlaut führe zu einer Kriminalisierung der heute in allen Unternehmen, Behörden und von Privaten verwendeten Programme zur Aufdeckung von Sicherheitslücken in IT-Systemen. Derartige Programme und Tools seien zur Absicherung gegen Angriffe jedoch unverzichtbar.“
So, wie ich das verstanden habe, wären nach dem neuen Gesetz z.B. Programme wie WireShark, ein Tool zum Anzeigen des Netzwerkverkehrs auf dem lokalen Subnet, illegal, da damit auch Passwörter, etc. „erschnüffelt“ werden können.
Dieses Programm wurde uns letztes Semester aber auch als wichtiges Tool zur Fehleranalyse in Netzwerken vorgestellt… Und dies ist nur eins von vielen Beispielen.
Programme sind nun einmal Werkzeuge — diese können für gute und böse Dinge eingesetzt werden. Wir verbieten ja auch keine Netzwerke, da darüber Straftaten begangen werden können.
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